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Die damalige Entwicklung führte dazu, dass im Jahre 1913 die Stadt Ahlen ihre Zentralstation ohne das Leitungsnetz und dessen Zubehör dem Elektrizitätswerk Westfalen AG übereignete. Mit dem Anschluss an die Fernleitung Westfalens wurde am 11. März 1914 das städtische Gleichstromnetz stillgelegt und die Stromversorgung auf Drehstrom umgestellt. Gleichzeitig trat ein mit der EW Westfalen AG geschlossener Stromlieferungsvertrag in Kraft, der später auf die Rechtsnachfolger überging.

Die Verkabelung des Stadtkerns begann 1924/25. Die Erhöhung der Betriebsspannung von 127/220 Volt auf 220/380 Volt erstreckte sich in mehreren Abschnitten über einige Jahre und fand 1960 ihren Abschluss.
Am 1. April 1925 erhielten das Elektrizitätswerk und der seit 1907 bestehende Betriebszweig Wasserwerk gemeinsam die Benennung "Städtische Betriebswerke Ahlen" und am 1. Januar 1939 "Stadtwerke Ahlen".
Das Wasserwerk wurde am 1. Juli 1966 aus dem Verbund ausgegliedert und in die zusammen mit Gelsenwasser gegründete "Wasserversorgung Ahlen GmbH" eingebracht.
Am 21. Dezember 1967 fand die Gründung der Stadtwerke Ahlen GmbH statt, in welcher die bis dahin als städtischer Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit geführte Stadtwerke Ahlen aufging. Einziger Gesellschafter ist die Stadt Ahlen.
Ein Vertrag mit den VEW vom 23. März 1970 führte zum Erwerb des übergeordneten 10-kV-Netzes durch die Stadtwerke. Nach Beendigung der zusätzlichen Kabelverlegungsarbeiten, und Errichtung einer zentralen Stromübergabestelle, ging das eigene 10-kV-Netz in der ersten Jahreshälfte 1972 in Betrieb.

Die nutzbare Stromabgabe stieg von 1.100 MWh im Jahr 1933 auf 8.200 MWh im Jahre 1953, 63.000 MWh im Jahre 1973 und auf 264.110 MWh im Jahre 2000. In ähnlichem Maße vergrößerte sich das gesamte elektrische Leitungsnetz von 90 km (1933) auf 170 km (1953), 390 km (1973) und 1.152 km (2000).
Aufgrund eines mit VEW abgeschlossenen Kaufvertrages wurde das örtliche Gasversorgungsnetz am 1. Oktober 1978 von der Stadtwerke Ahlen GmbH bzw. von der neu gegründeten Gas- und Wasserversorgung Ahlen GmbH übernommen.
Durch die räumliche Enge wurde Ende der 80er Jahre ein neues Betriebsgebäude geplant. Im Juni 1992 konnten die Stadtwerke Ahlen GmbH, die Bädergesellschaft Ahlen mbH und die Gas- und Wasserversorgung Ahlen GmbH in das neue Betriebsgebäude an der Industriestraße einziehen.
Im Januar 1988 wurde die Bädergesellschaft gegründet. Ihre ersten Aktivitäten waren der Bau einer Traglufthalle im Freibad und die Modernisierung des alten Hallenbades zum Freizeitbad "Berliner Park". 1995 wurde in Rekordbauzeit der Saunabereich in ein Originalfinnisches Saunadorf umgebaut.
Im Freibad begann man Ende 1996 mit dem Umbau. Der Eingangsbereich sowie die Nichtschwimmerbecken wurden neu konzipiert und freundlicher gestaltet. Im Sommer 1997 öffnete das Freibad mit einem neuen Gesicht und einem Erlebnisbereich nicht nur für Nichtschwimmer.